Dieffenbacher unterstützt Schüler bei der Berufsorientierung

Bereits zum fünften Mal erhalten 16 Schülerinnen und Schüler der des Hartmanni Gymnasiums Eppingen die Chance an der Schüler-Ingenieur-Akademie (SIA) teilzunehmen. SIA steht für ein Kooperationsmodell von Schule-Hochschule-Wirtschaft des Verbandes der Metall- und Elektroindustrie Baden-Württemberg Südwestmetall, das technisch und naturwissenschaftlich interessierten Schülern der gymnasialen Oberstufe Einblick in den Bereich der Ingenieurswissenschaften bietet und Hilfestellung bei der Studien- und Berufswahl leistet.

SIA

Der feierliche Abschluss für 16 SIAmesen, wie die Schüler und Schülerinnen der SIA-Gruppe auch genannt werden, und zugleich Auftakt für weitere 16 Schüler im neuen Schuljahr fand am Donnerstag, 2. Oktober 2015 in der Aula des Hartmanni Gymnasiums in Eppingen statt. Schulleiter Uwe Wittwer-Gärtner hieß die anwesenden Schüler und Gäste willkommen und unterstrich, wie sehr er die Unterstützung der Industrie schätze. Er hoffe aber auch auf viele Übernahmen seiner Schützlinge insbesondere durch den Hauptsponsor der Eppinger SIA-Gruppe Dieffenbacher. Dr. Ralph Weber, Personalchef bei Dieffenbacher, bestätigte anschließend in seiner Rede, dass zwei ehemalige SIAmesen im Herbst dieses Jahres beim Maschinen- und Anlagenbauer ihren Berufseinstieg gefunden haben.

Jüngster Zugang bei Dieffenbacher aus der Kooperation im vergangenen Schuljahr ist Philipp Ziegler (17) aus Ittlingen. Er wird im September 2015 bei Dieffenbacher ein Kooperatives Studium mit Fachrichtung Maschinenbau beginnen. Diese Form des Studiums setzt sich aus einer Lehre und einem anschließenden Studium zusammen. „Mich überzeugte vor allem, wie Dieffenbacher mit seinen Mitarbeitern umgeht“, erklärt der Gymnasiast die Beweggründe für seine Bewerbung beim weltweit agierenden Maschinen- und Anlagenbauer. Sowohl sein Urgroßvater, als auch seine Mutter waren schon bei Dieffenbacher beschäftigt und hätten ihm nur Gutes erzählt.

Wie anspruchsvoll die Agenda für das vergangene Schuljahr war, konnten die Schüler selbst in ihren Vorträgen vermitteln. Neben Betriebsbesichtigungen in verschiedenen Industrieunternehmen in der Region Heilbronn standen auch ganz praktische Erfahrungen an metallverarbeitenden Maschinen in der Ausbildungswerkstatt bei Dieffenbacher auf dem Plan. Ebenso ermöglichte Dieffenbacher den Besuch an der FH Rosenheim, an der unter anderem die Fachrichtung Holztechnik gelehrt wird. Innerhalb der 3-tägigen Exkursion durften die Schüler selbst eine OSB-Platte – von der Holzzerkleinerung über die Beleimung der Späne bis hin zum abschließenden Pressen der Holzwerkstoffplatte – herstellen.